sheer-Hintergrund-philosophie

ZUTATEN

Wir essen am liebsten frische Lebensmittel, welche so wenig wie möglich verarbeitet sind. Denn Verarbeitung bedeutet auch oft, dass die ursprünglichen Rohstoffe irgendwie verändert werden. Zum Beispiel soll die Textur und Konsistenz so sein, damit die "neu generierten" Lebensmittel industriell hergestellt, verpackt und dann gelagert werden können. Zudem soll der Geschmack stimmen, aber möglichst keine Kalorien enthalten sein ... Es werden also Bestandteile aus den natürlichen Rohstoffen entfernt und dafür andere, meist künstliche, Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Süssungsmittel, Aromen, Konservierungsstoffe etc. beigefügt.
Deshalb sollen unsere Shakes und Pebbles so natürlich wie möglich sein. Klar handelt es sich hierbei auch um ein verarbeitetes Lebensmittel - aber wir verwenden bewusst nur ganz ausgewählte Zutaten.

Hier ist eine Liste von unseren Rohstoffen mit einigen von ihren Eigenschaften:


Bananen

Bananen sind reich an Nahrungsfasern und Kohlenhydraten und geben dadurch unseren Shakes eine angenehme Süsse. Sie sind eine wertvolle Quelle für das Vitamin B6 und liefern auch Vitamin C, Kalium und Mangan. Zudem gelten Bananen als «Happy Food»: sie können die Dopamin- und Serotonin-Produktion im Körper anregen, da sie die essentiellen Aminosäuren Tyrosin und Tryptophan enthalten, die Vorläufermoleküle von Dopamin bzw. Serotonin. Beides sind wichtige Neurotransmitter im Nervensystem des Menschen und ist auch bekannt als «Glückshormone». Wir verwenden Flocken in Rohkost-Qualität aus schonend getrockneten, sonnengereiften Bio-Bananen aus Ecuador. [1-3]

Datteln

Die positiven Eigenschaften dieser süssen Beere sind fast grenzenlos. Wir lieben sie einfach und die in Bio-Qualität eingesetzte Dattelsüsse verleiht unseren Shakes und Pebbles die gewünschte Süsse. Datteln bestehen zu zwei Dritteln aus Kohlenhydrate in Form von Frucht- und Traubenzucker. Das verleiht nicht nur Gaumenfreude sondern auch Energie. Daneben enthalten die Früchte viele wertvolle Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Kalzium. Besonders der hohe Anteil an den Vitaminen des B-Komplexes haben sie positiven Einfluss auf unser Nervensystem. Daneben liefert die süsse Beere Vitamin A, Folsäure und Vitamin C. Dank ihrem hohen Anteil an Ballaststoffen tragen sie auch positiv zu unserer Verdauung bei. Datteln enthalten grosse Mengen an Tryptophan, einer essentiellen Aminosäure und Baustein für Melatonin, welches beruhigend und schlaffördernd auf unseren Körper wirkt.

Erbsenprotein



Erdnüsse

Nebst dem das Erdnüsse einfach super schmecken (peanut butter ..mmhhmm…) sind sie ein sehr guter Lieferant von Kalium, Phosphor, Zink, Kupfer, Mangan und Niacin. Sie sind auch reich an Thiamin (Vitamin B1), Folsäure und Eisen. Das Erdnusspulver, welches wir in unseren Produkten einsetzen ist entfettet und ist dafür umso reicher an Proteinen und Ballaststoffen. Studien zeigten, dass der Konsum von Nüssen, inklusive Erdnüssen (obwohl diese botanisch gesehen zu den Hülsenfrüchten gehören), das Risiko für koronare Herzkrankheiten signifikant reduzieren und das Blutfettprofil positiv beeinflussen kann. [4,5]

Granatapfel

Die Griechische Mythologie bezeichnet den Granatapfel als die Speise der Götter und religiöse Schriften preisen ihn als lebensspendendes Nahrungsmitel. Der Granatapfel nimmt seit tausenden von Jahren eine besondere Stellung unter den Früchten ein. Seine biochemische Zusammensetzung hat in jüngster Zeit aber auch das medizinische Interesse geweckt. Aufgrund seiner grossen antioxidativen Wirkung ist er ein starkes Abwehrmittel gegen freie Radikale. Die Fähigkeit, im menschlichen Organismus oxidativen Stress zu reduzieren, macht ihn zu einem natürlichen Mittel gegen Entzündungskrankheiten [14].

Hanfprotein

Für unsere Produkte verwenden wir qualitativ hochwertiges Bio Hanfprotein in Rohkost-Qualität. Die gereinigten Hanfsamen werden gepresst, wodurch kaltgepresstes Hanföl gewonnen wird. Der trockene Hanfkuchen wird zu Hanfproteinpulver zermahlen und enthält noch etwa 10 % Fett sowie etwa 50 % Eiweiss. Speziell positiv ist, dass Hanf-Eiweiss sehr reich ist an allen essentiellen Aminosäuren. Allgemein ist das ganze Aminosäuren Profil von Hanf vergleichbar mit jenen von den als qualitativ hochwertig eingeschätzten Hühnereiweiss und Soja-Eiweiss. Hinzu kommt das über 80% des Fettes in Hanf aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht und dies im optimalen Omega-6 zu Omgea-3 Verhältnis von 3:1. Zu guter Letzt darf auch der hohe Ballaststoffanteil und hohe Gehalt an Vitaminen und Mineralien wie Magnesium, Kalium, Phosphor, Calcium und Eisen sowie Antioxidantien betont werden. [10,11]

Lucuma

Auch bekannt als “Gold der Inkas”. Das Fruchtfleisch ist reich an komplexen Kohlenhydraten, Proteinen und unlöslichen Nahrungsfasern sowie Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen, Beta-Carotin (Provitamin A) und Vitamin B3 (Niacin). Die Frucht ist auch bekannt für ihre antioxidative und blutzuckerregulierende Wirkung. [6,7]

Maca

Maca ist ein Knollengewächs aus der Andenregion und gehört zu den Brassicacaen, wie unser heimisches Kohlgemüse, welchem krebshemmdende Wirkung zugesprochen wird. In den peruanischen Anden wird Maca seit 2'000 Jahren angebaut und als Nahrungs- und Heilpflanze geschätzt. In der westlichen Welt wird die Maca-Knolle in getrockneter Form und als Pulver als hochwertiges und ausgewogenes Nahrungsergänzungsmittel sehr geschätzt. Dank ihrem Reichtum an Kohlenhydraten mit bis zu 65 % schmeckt die Macawurzel karamellartig süss. Ihr Proteingehalt beläuft sich auf bis zu 15 % und weist ein hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren auf mit einem besonders hohen Anteil an Arginin. Die Wurzel ist reich an den lebenserhaltenden Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Eisen, Zink und Jod. Fast 10 % des Trockengewichtes sind reich an Faserstoffen bei einem tiefen tiefen Fettgehalt von 2 %. Maca ist ausserdem eine gute Quelle für die Vitamine Riboflavin (B2), Pyridoxin (B6), Vitamin C und Niacin (B3). Wir lieben Maca wegen seines charakteristischen Geschmackes und weil die Knolle uns ihre feine Süsse schenkt. Zudem werden ihr positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische Belastbarkeit zugeschrieben.

Matcha



Milchpulver



Randen

Das Pulver aus gefriergetrockneten Randen gibt unserem Shake nicht nur eine tolle Farben, es liefert auch jede Menge Gutes: Nahrungsfasern, Folsäure, Kalium und Mangan, aber auch Vitamin C, Eisen und Magnesium um nur die Wichtigsten zu nennen. Ein weiterer Pluspunkt der Rande ist das darin enthaltene Nitrat, welches im Körper zu Nitrit und schliesslich Stickoxid (NO) umgewandelt wird. In Studien konnten unter anderem Effekte wie längere Aufrechterhaltung submaximaler Leistungen, verbesserte Leistungen bei Ausdauer- und Intervallbelastungen von ca. 6 – 30 Min Dauer oder eine systolische Blutdrucksenkung festgestellt werden. [8,9]

Spinat

Popeye hatte in der Tat Recht; Spinat ist Superfood für unseren Körper und schmeckt einfach!
Bereits in den 1990er Jahren hatten Wissenschaftler in einer Studie zum selben Thema gezeigt, dass die oft so verteufelten Nitrate, die im Spinat und anderem grünen Blattgemüse zu finden sind, im Grunde sehr vorteilhaft sind, da sie die Mitochondrien in den Muskelzellen nähren [12]. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Sie produzieren in jeder einzelnen Zelle die für diese Zelle nötige Energie. Da sämtliche unserer Körperfunktionen nur in dem Maße ablaufen können, wie ihnen Energie zur Verfügung steht, können mangelhaft funktionierende Mitochondrien Körperfunktionen lahm legen bzw. verlangsamen, was sich negativ auf unser Wohlbefinden abzeichnet. Leistungsstarke Mitochondrien dagegen sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Körpergeschehen. Sie regulieren den Blutdruck, das Immunsystem, den Zellstoffwechsel und vieles mehr [13]. Nitrate, wie sie natürlicherweise in biologisch angebauten Lebensmitteln vorkommen, werden im Körper zur Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) verwendet. NO ist ein wichtiger molekularer Bestandteil unseres Organismus, da er unter anderem für den Sauerstofftransport im Blut zuständig ist. Außerdem ist NO ein sehr wirksamer entzündungshemmender, anti-thrombotischer und die Blutgefäße erweiternder Stoff. Das bedeutet, in Anwesenheit von NO fehlt Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen eine wichtige Basis.

Whey Protein





Quellen:
[1] Wong, J. (2007, May 22). The Pursuit of Happiness (a.k.a. it appears that the writer wrote about bananas after eating a few too many). Retrieved March 23, 2017, from http://www.scq.ubc.ca/the-pursuit-of-happiness-aka-it-appears-that-the-writer-wrote-about-bananas-after-eating-a-few-too-many/
[2] Self Nutritiondata. (n.d.). Bananas, raw Nutrition Facts & Calories. Retrieved March 23, 2017, from http://nutritiondata.self.com/facts/fruits-and-fruit-juices/1846/2
[3] Naturkostbar AG. (n.d.). Bananenflocken. Retrieved May 24, 2017, from https://naturkostbar.ch/de/shop/products/bananenflocken/
[4] Self Nutritiondata. (n.d.). Peanut flour, low fat Nutrition Facts & Calories. Retrieved March 26, 2017, from http://nutritiondata.self.com/facts/legumes-and-legume-products/4368/2
[5] Jacques, H., Leblanc, N., Papineau, R., Richard, D., & Côté, C. H. (2009). Peanut protein reduces body protein mass and alters skeletal muscle contractile properties and lipid metabolism in rats. British Journal of Nutrition, 103(09), 1331-1339. doi:10.1017/s0007114509993278
[6] Pinto, M. D., Ranilla, L. G., Apostolidis, E., Lajolo, F. M., Genovese, M. I., & Shetty, K. (2009). Evaluation of Antihyperglycemia and Antihypertension Potential of Native Peruvian Fruits Using In Vitro Models. Journal of Medicinal Food, 12(2), 278-291. doi:10.1089/jmf.2008.0113
[7] Yahia, E., & Guttierrez-Orozco, F. (2011). Lucuma (Pouteria lucuma (Ruiz and Pav.) Kuntze). Postharvest Biology and Technology of Tropical and Subtropical Fruits, 443-449. doi:10.1533/9780857092885.443
[8] Antidoping Schweiz. (2013, March). Nitrat und Randensaft. Retrieved March 24, 2017, from https://www.antidoping.ch/sites/default/files/downloads/2014/130326_fb_nitrat_und_randensaft.pdf
[9] Self Nutritiondata. (n.d.). Beets, raw Nutrition Facts & Calories. Retrieved March 24, 2017, from http://nutritiondata.self.com/facts/vegetables-and-vegetable-products/2348/2
[10] Callaway, J. C. (2004). Hempseed as a nutritional resource: An overview. Euphytica, 140(1-2), 65-72. doi:10.1007/s10681-004-4811-6
[11] Naturkostbar AG. (n.d.). Hanfproteinpulver. Retrieved March 26, 2017, from https://naturkostbar.ch/de/shop/products/hanfproteinpulver/#.WNeEo_mLSUk
[12] Lundberg J.O. et al., (2009) Nitrate and nitrite in biology, nutrition and therapeutics, Nature Chemical Biology 5, 865 - 869.
[13] Larsen F.J. et al., (2011, Feb 2), Dietary Inorganic Nitrate Improves Mitochondrial Efficiency in Humans, Cell Metabolism, 13 (2):149-59.
[14] Ozgen, M. et al. (2008) Chemical and antioxidant properties of pomegranate cultivars grown in the Mediterranean region of Turkey, Food Chemistry 111 (2008) 703 – 706.
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Letzte Vernderung: So 11 Jun 2017
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